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Die Freie Wirtschaftszone «Brest » wurde im Jahre 1996 für einen
Zeitraum von 50 Jahren eingerichtet. Sie besteht aus zwei einzelnen
Terrains sowie dem Produktionsgebiet von 5 Industrieunternehmen
innerhalb der Stadtgrenzen. Die Gesamtfläche der FWZ beträgt 7231
ha.Dank des durch Brest verlaufenden äußerst wichtigen transeuropäischen
Verkehrskorridors Madrid- Paris- Berlin- Warschau- Brest- Minsk-
Moskau wurde eine neue Situation für die Änderung des Investitionsklimas
in der Region und in ganz Belarus geschaffen .In der Gegend von
Brest wurde eine ganze Reihe von Grenzübergangsstellen eröffnet.
Das Gebietszentrum vereint dank einem dichten Netz guter Strassen
viele kleine Städte und Ortschaften zu einem Ballungsgebiet mit
etwa 500.000 Einwohnern auf belarussischer Seite und ca. 100.000
Menschen auf der polnischen Seite.
Brest verfügt als Zentrum des Transitverkehrs außerdem über ein
System zum Umspuren von Eisenbahnwagen auf das Normalsystem der
europäischen Gleisanlagen.
In der Region liegt auf dem Gebiet der FWZ ein internationaler
Allwetterflugplatz der I. Kategorie, ein Gütergrenzübergang, sowie
eine Wasserverkehrsarterie, die den Brester Flusshafen über den
Dnepr - Bug-Kanal mit dem Schwarzen Meer verbindet.
Die Analyse der Unternehmenstätigkeit in der FWZ «Brest» zeigt,
dass die Umfänge der erzeugten Produkte (Arbeiten, Dienstleistungen)
in vergleichbaren Preisen, die Anzahl der Beschäftigten und die
Ausfuhr alljährlich auf das 1,3-1,5fache ansteigen.
Heute sind hier ca. 100 Unternehmen ansässig, die Mehrzahl davon
mit ausländischem Kapital. Die Gesamtsumme der Investitionen beträgt
über 300 Mio. USD. Hier sind Investoren aus 19 Ländern tätig. Die
wichtigsten Investorländer sind Deutschland, Belarus, Polen und
Russland.
In den Unternehmen der FWZ arbeiten ca. 14.000 Beschäftigte. Der
Wert der von ihnen im Verlaufe des Jahres erzeugten Dienstleistungen
und Waren beträgt knapp 430 Mio. USD und ist damit etwa ebenso hoch
wie in alle anderen Unternehmen von Brest . Dabei liegt die jährliche
Ausfuhr aus der FWZ bereits bei über 270 Mio. USD.
Die FZW verwendet Investitionen in erster Linie für die Einrichtung
von hochtechnologischen Unternehmen sowie Unternehmen der pharmazeutischen,
Automobil-, Elektronik-, Maschinenbaubranchen.
Führende Unternehmen
- JV «Black Red White»
(Belarus, Polen , Russland)
Möbelfertigung. Investiert wurden 6,5 Mio. USD. Erzeugter Produktionsumfang
2005 - 12,4 Mio. USD, Exportlieferungen umfassten 92% des Gesamtumsatzes
. Beschäftigtenzahl- 477.
- UPP «STiM» (Belarus)
Entwicklung und Fertigung von Maschinen und Farben für Straßenmarkierung.
Investiert wurden 4,1 Mio. USD. Erzeugter Produktionsumfang 2005
- 14,7 Mio. USD.
- UP «Gefest-Technika»
(Belarus)
Fertigung von Haushaltherden und Küchenabzugshauben. Investiert
wurden 19,4 Mio. USD. Erzeugter Produktionsumfang 2005 – 23,2
Mio. USD, Exportlieferungen umfassten 62% des Gesamtumsatzes.
Beschäftigtenzahl - 549.
- JV
«Santa Bremor» GmbH (Belarus, Deutschland)
Fertigung zur Fischverarbeitung. Investiert wurden 50 Mio. USD.
Erzeugter Produktionsumfang 2005 - 133 Mio. USD. Beschäftigtenzahl
- 2800.
- GAG «Involux» (Tschechien, Lettland)
Fertigung von Büromöbel. Investiert wurden 15 Mio. USD. Erzeugter
Produktionsumfang 2005- 17 Mio. USD. Exportlieferungen umfassten
85% des Gesamtumsatzes. Beschäftigtenzahl - 460.
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